Almanach de Paris 1927. PDF

Das Quartier de Montparnasse ist ein Stadtviertel von Paris, benannt nach einem almanach de Paris 1927. PDF Hügel an der heutigen Place Pablo-Picasso, der in den 1760er Jahren abgetragen wurde. Der ehemals zur Gemeinde von Montrouge gehörende südliche Teil von Montparnasse wurde zusammen mit anderen Randbezirken am 1.


Januar 1860 eingemeindet und bildet seitdem das 53. Das Quartier de Montparnasse bildet den nördlichen Teil des 14. In seinem Zentrum liegt der Boulevard Raspail, der den Cimetière Montparnasse im Westen und das Pariser Observatorium im Osten voneinander trennt. Das Bild zeigt einen Auschnitt aus einem Stadtplan von 1657, auf dem ein vor den Toren der Stadt liegender Hügel mit « Mont de Parnasse ou de la Fronde » bezeichnet wird. Auf und um den Hügel sind Menschengestalten zu erkennen, die möglicherweise Fackeln oder ähnliches in den Händen halten. Heimat der Musen und Inbegriff der Lyrik. Der Hügel Montparnasse entstand im späten Mittelalter aus aufgeschüttetem Schutt, der aus den städtischen Katakomben und den naheliegenden Kalksteinbrüchen stammte.

Eine erste Straße um 1700 verlief geradewegs über die Hügelkuppe und verband die beiden Stadtteile St. In der ersten Hälfte des 18. Bereits 1784 erwähnte der Almanach du voyageur à Paris am Boulevard Musik- und Spielcafés. Ab den 1830er Jahren zogen Künstler in die neu angelegten Seitenstraßen des Boulevards, wo sie die zwei- bis dreistöckigen Häuser mit den rückseitigen Gartenhäusern bald zu Ateliers umfunktionierten. Die Weltausstellung von 1889 sowie der legendäre Ruf von Montmartre zogen gegen Ende des 19.

Jahrhunderts erneut in- und ausländische Künstler und Intellektuelle nach Paris, die dieses noch junge, zentraler gelegene Quartier zu ihrem Lebensmittelpunkt machten. Die Schriftstellerinnen, Bildhauer, Malerinnen, Dichter und Komponisten aus der ganzen Welt fanden am Montparnasse eine kreative Atmosphäre sowie bezahlbaren Wohnraum vor, etwa in Künstlerkolonien wie dem La Ruche. Die englische Malerin Nina Hamnett berichtete in ihrer Autobiographie Laughing Torso, wie sie 1912 erstmals für einige Tage nach Paris kam und dort auf Jacob Epstein und Brancusi traf. Tag und kamen abends in die Rotonde.

Angezogen von der Kreativität der mittellosen Künstlerszene kamen wohlhabende Prominente aus den USA wie Peggy Guggenheim, Edith Wharton und Harry Crosby, um sich von der kreativen Atmosphäre anstecken zu lassen. Die Cafés und Bars von Montparnasse waren die Orte, wo die neuen Ideen geboren wurden und sich entwickelten. Das Zentrum der Szene und des Nachtlebens war am Carrefour Vavin, dem heutigen Place Pablo-Picasso. Einer der vielen Orte, wo sich die Künstler versammelten, war die Dingo-Bar in der Nähe des Le Dôme in der Nummer 10, Rue Delambre.