Wissembourg-4 août 1870 PDF

Die Zitadelle von Bitsch ist das stadtbildprägende Festungswerk der Stadt Bitsch im Département Moselle der historischen Region Lothringen. Das etwa 366 m lange und 30 bis 60 m breite Sandsteinplateau, auf dem die Zitadelle errichtet wurde, überragt die Umgebung von Bitsch um etwa 80 m. Es liegt strategisch günstig an der Kreuzung von mehreren bereits seit dem frühen Mittelalter wissembourg-4 août 1870 PDF Fernverbindungen vom Rhein nach Lothringen und vom Elsass in die Pfalz.


Jahrhundert hinein war der Felsen großräumig von Teichen und Sumpf umgeben, was die Verteidigungsfähigkeit weiter erhöhte, da der Feind kein schweres Belagerungsmaterial in Stellung bringen konnte. Eine Markierung auf dem obersten Plateau zeigt eine Höhe über dem Meeresspiegel von 365 m an. Die Zitadelle bildet mit dem Sandsteinkegel etwa 40 m hohe senkrechte Wände. In den Felsen getriebene Souterrains boten in der Zeit bis zum 20. Jahrhundert bombensicheren Schutz für die Besatzung der Festung in Form von separaten Räumen für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften sowie für erforderliche Infrastruktureinrichtungen. Die Geschichte der Zitadelle ist eng mit dem Herzogtum Lothringen verwoben.

Die erste Erwähnung von Bitsch findet sich in einem Schreiben aus dem 12. Jahrhundert, in dem der Herzog Matthäus I. In diesem Brief, der in gebrochener Schrift, aber in Latein geschrieben wurde, sind die Grenzen dieses Herrenhauses exakt dargestellt. In einem Dokument von 1170 erscheint ein Bitis Castrum, in dem Friedrich I.

Lothringen als Dominus de Bites benannt ist. Bei der Teilung der Zweibrücker Lande unter den Söhnen des Grafen Heinrich II. Jahrhunderts wurde die Burg während des Bauernkriegs teilweise zerstört. Jahrhundert war die Herrschaft Bitsch Teil des Heiligen Römischen Reichs.